Update

Julius am 26. November 2011 um 18:43

Ein guter Vorsatz wäre, wenn ich mir jetzt vornehmen würde wieder regelmäßig zu bloggen. Realistisch betrachtet sollten wir es doch vorerst mal bei diesen kleinen Status-Update belassen.

So unglaublich viel ist ja seit meinem letzten Eintrag aus dem Februar (!!!) nicht passiert :)

Die größte Änderung ist vermutlich, dass ich jetzt in Köln wohne und arbeite. Wie immer eine Aneinanderreihung glücklicher und unglücklicher Umstände. Eigentlich wollte ich ja nach dem Auslandssemester in Schweden nur noch schnell meine Masterthesis schreiben und dann mit Pauken und Trompeten ins Berufsleben starten. Die FH Fulda hat aber leider bis heute scheinbar so extremen Mangel an Professoren, dass ich immer noch nicht mit der Thesis beginnen konnte. Nach langer Suche nach einem fachlich versierten und nicht überlasteten Professor habe ich mich zwischenzeitlich entschlossen die Suchzeit mit einem Job-Engagement auszuschmücken. Hierfür habe ich auch eine sehr gut zu mir passende Firma gefunden (http://cimt-ag.de), wo ich im Rahmen der After-Finanzkrise-Party eine vernünftige Anstellung bekommen habe. In dem Rahmen werde ich wohl auch bald die Thesis tatsächlich schreiben können / dürfen. Nachdem ich nämlich auf die Vorgabe, der Professor sollte nicht chronisch überlastet sein, verzichtet habe, konnte ich doch tatsächlich einen Betreuer finden :) Momentan befinde ich mich also in der Abstimmung für das genaue Thema, was allerdings aufgrund der “leichten” Auslastung leider etwas länger dauert. Aber gut Ding will ja bekanntlich Weile haben. Der Plan ist momentan in den Weihnachtsferien zu beginnen – quot erit demonstrandum ;)

Kurz zum Job: Ich arbeite also seit einem halben Jahr als “IT-Consultant”. Entgegen früherer Pläne nicht als Selbständiger, sondern in angestellter Position – die deutsche Bürokratie in Sachen Steuern, Versicherungen usw. kann auch mit gegenläufigen finanziellen Förderungsmaßnahmen leider nicht wieder gut gemacht werden ;) Thematisch betreue ich bei der cimt AG BPM und Workflow Projekte mit hohem Softwareentwicklungsanteil, habe aber auch schon in Projekten ausgeholfen, die damit nicht direkt zu tun haben, wie etwa SAP FI und CO, einfach um auch mal etwas anderes zu sehen. Und genau das ist ja auch der Grund weshalb man nachdem Studium einen Job in der Beratungsbranche anstrebt – möglichst viel sehen, um nicht zum Fachidioten zu verkommen.

Köln ist eine wirklich lebenswerte Stadt. Meine Wohnung liegt günstig in der nähe des sog. Grüngürtels, ich habe zu Fuß 500m in den Wald, wo ich bei Bedarf 30 km laufen kann ohne urbanes Gebiet zu kreuzen. In die Innenstadt, an den Rhein z. B., ist es aber auch nicht weit, so dass ich an freien Wochenenden auch mal einfach am Rhein flanieren kann. Jetzt warte ich aber erst mal den Winter und Karneval (Fasching darf man hier nicht sagen, habe ich gehört :) ) ab, dann kann ich vielleicht eine Lobeshymne auf Köln singen, oder meine erste Aussage wieder revidieren. Achja – den FC habe ich mir übrigens auch schonmal live angesehen. Das Stadion ist zu Fuß in 10 min erreicht, und die Bratwurst die an Spieltagen vor dem Stadion verkauft wird hilft gut gegen Hunger. Und ein Kölsch geht immer. Ist ja nur 0,2 Liter :)

Sportlich habe ich den Sommer über nicht viel gemacht. Fitness-erhaltendes Training würde ich es mal nennen :) Nachdem ich jetzt aber eine nette Trainingsgruppe beim LT DSHS Köln gefunden habe, geht auch das Laufen wieder etwas besser. Dazu kommt, dass ich derzeit auch die ein oder andere Runde mit Hannes Patzke drehe, der quasi in der Nachbarschaft wohnt (Oder zumindest mit dem Semesterticket aus Bonn schnell hoch gefahren ist).

Demnächst steht dann auch erstmal wieder Skifahren an. Sowohl zwischen den Jahren in Sölden, als auch die erste Januarwoche in der Rhön, wo ich meine Langlauf-Skills mal wieder auf Vordermann bringen werde. Nicht ganz nebenbei erwäht, sehe ich in den Wochen nach Weihnachten auch meine Freundin nach einem halben Jahr Auslandssemester mal wieder für ein wenig länger. Also durchaus einige Gründe sich auf Weihnachten zu freuen :)

Urlaub auf Fuerteventura

Julius am 22. Februar 2011 um 01:32

Nach dem schwedischen Winter war mir irgendwie nach Sonne…
Von am Strand gammeln über Quad-Tour bis zu Wellenreiten war alles dabei – einfach eine großartige Woche. Schaut euch die Bilder an :)


From Fuerteventura “Spring” 2011, posted by Julius Helm on 2/21/2011 (74 items)

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Merry X-Mas :)

Julius am 24. Dezember 2010 um 15:40

Kiruna Trip Dezember 2010

Julius am 7. Dezember 2010 um 15:34

Jetzt geht es Schlag auf Schlag :) Nachdem ich letztes Wochenende einen Kurztrip nach Oslo gemacht hatte, war ich dieses Wochenende zum Inspizieren des Polarkreises in Kiruna.

Am Freitag morgen um 4:00 Uhr ging es los nach Stockholm, von wo aus wir per Flugzeug nach Kiruna weiter reisten. Gegen 14.00 Uhr konnten wir, in Kiruna angekommen, eigentlich nur noch feststellen, dass es soeben dunkel wird – auch mal ein Erlebnis. In der Dunkelheit kamen wir dann im Hotel an und begaben uns nach kurzem Powernapping auf eine Tour durch die “Stadt”. In Kiruna gibt es scheinbar keine Kinderwägen oder Seniorenroller, so wie wir das kennen, sondern die sind dort mit Kufen ausgestattet :) Nach der Stadtbesichtigung inklusive Nahrungsaufnahme begaben wir uns dann zum Saunieren und zur Getränkeaufnahme zurück ins Hotel. Nach anfänglicher Euphorie, verabschiedeten wir uns allerdings recht schnell alle ins Bett, da die Fahrt über zugeschneite Schwedische Autobahnen doch recht kräftezehrend war. Außerdem mussten wir am nächsten morgen früh aus den Federn.

Am nächsten Morgen wurden wir gegen halb zehn abgeholt zu einer Zwei-Tage-Tour. Übernachtung in einer abseits gelegenen lappländischen Hüttensiedlung ohne Strom und fliessendes Wasser. Allein der Transfer dahin war spektakulär. Mit Hundeschlitten fuhren wir ca. 10 km durch verschneite, wunderschöne Landschaften und mussten am Ende um die Hütten zu erreichen einen nicht zugefrorenen Fluss bei -20°C Aussentemperatur überqueren. Wer da aus dem Boot fällt hat ein Problem :)

Die Übernachtung in den Hütten war nicht weniger aufregend. Mit sieben anderen Studienkollegen aus Växjö, die allerdings nicht mit uns angereist waren, sondern mit dem Nachtzug, teilten wir uns eine etwas größere Hütte. Mit insgesamt 14 Leuten auf ca 30 qm wurde das dann äußerst gemütlich :) Auch, oder grade weil die Hütten natürlich keine Heizung hatten, sondern weil wir die Hütte erst mal mit selbst gehacktem und gesägtem Holz auf Temperatur bringen mussten. Ein paar Fläschchen Glögg trugen ebenfalls zur Gemütlichkeit bei, genau wie die Sauna. Die Sauna war auch lediglich mit Holz befeuert, was allerdings das geringste Problem darstellte. Die Sauna war Gold wert nachdem wir den ganzen Tag bei eisigen Temperaturen draussen verbracht hatten. Duschen gab es übrigens nicht. Sich im Schnee wälzen hat eine ähnliche Wirkung ;) Dass das Abendessen aus Rentiergulasch und Polarbröd bestand war irgendwie bei der ganzen Urigkeit schon fast selbstverständlich. Später ging es dann noch zum Fotos machen und Sterne schauen raus aufs freie Feld. Polarlichter haben wir in der Nacht leider keine gesehen.

Am nächsten Morgen konnten wir dann noch viele Fotos von der wirklich traumhaft schönen Landschaft machen, sowie Eisfischen, Grillen und Ski fahren gehen. Skifahren ist im Tiefschnee aber irgendwie nicht mit dem zu vergleichen, was ich von zu Hause aus der Rhön kenne ;)

Nach dem Mittagsbarbecue ging es dann (im Dunklen) mit Schneemobilen zurück Richtung Kiruna. Die Temperatur war zu dem Zeitpunkt auf -30°C gefallen. In Kombination mit dem Fahrtwind kann das schon äußerst Schmerzhaft auf den nicht bedeckten Stellen des Gesichts werden. Auch bekommt man erst mal kurz Panik, wenn die Augen nicht mehr auf gehen, weil die Wimpern zusammengefroren sind. Allerdings war es auf dem Rückweg äußerst wichtig, dass wir die Augen noch öffnen können, weil wir da endlich die in der Nacht zuvor schmerzlich vermissten Polarlichter (Aurora Borealis) gesehen haben. Zwar nur schwach, aber wir haben sie gesehen. Unser Guide hat extra 10 Minuten auf uns gewartet, dass wir Fotos machen können. Leider hatte ich nur meine kleine Schnappschusscam dabei, die sowas wie Langzeitbelichtung nicht kennt. Die SLR hatte ich leider zu Hause gelassen. Allerdings hat Thorsten eins machen können. Ich hoffe, dass ich das später noch von ihm bekomme, dass ich es hier anfügen kann. (Edit 2010-12-08-16-00: Bild angefügt. Siehe letztes Bild im Beitrag)

In Kiruna angekommen wurden wir zum Hotel gebracht und gönnten uns erst mal eine warme Dusche. So schön der Trip in die Wildnis war, die Vorteile moderner Zivilisation sind einfach nicht zu verdenken. Nahezu obligatorisch war dann abends die Sauna und ein kleiner Absacker im Hotel, bevor wir zufrieden in die Federn eines echten Bettes in einem mit Zentralheizung beheizten Zimmers fallen konnten.

Da unser Rückflug am Montag erst um 14.30 Uhr starten sollte, nutzten wir die Zeit vorher noch, um mit dem Bus zum 15km entfernt gelegenen Eishotel zu fahren und es zu besichtigen. Da das Hotel erst nächste Woche fertig gestellt sein wird, konnten wir während der letzten Bauphase noch ohne Eintritt zu zahlen ein Auge auf das fast fertige Hotel werfen. Ebenfalls sehr imposant. Am besten schaut Ihr euch die Fotos an:


From Kiruna Trip Dec. 2010, posted by Julius Helm on 12/06/2010 (63 items)

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Oslo Trip November 2010

Julius am 30. November 2010 um 02:43

Nachdem ich mich in Växjö mittlerweile gut eingelebt habe und nur noch selten Hunger, Durst oder Kälte ausstehen muss, habe ich nun ein Mobilitätsproblem. Auto kaputt – einfach so. Diesmal ist es ganz ohne irgend ein Verschulden kaputt gegangen. Motorschaden :(

Zum Glück hat Markus ein Auto und mit dem sind wir vergangenes Wochenende schnell mal nach Oslo gedüst. Schneesturm auf der Autobahn (in Deutschland spricht man ja von Schneechaos – hier in Schweden ist das eher normal (lagom), der Volvo wühlt sich mit Spikesreifen einfach durch – Tempolimit 120 wird auch bei geschlossener Schneedecke eingehalten) und eisiger Wind in Oslo (-12°C und Seewind fühlen sich wie -30°C an) konnten uns nicht davon abhalten uns ein Bild der Norwegischen Hauptstadt zu verschaffen. Ausgehend von einem – für norwegische Verhältnisse – günstigen Hotel in der Stadtmitte haben wir sowohl das Nachtleben in Grünerløka, Aker Brygge und dem Stadtzentrum, als auch einige der interessantesten Sehenswürdigkeiten, wie den Königspalast, die neue Oper, die alte Burg am Hafen und natürlich den Holmenkollen inspiziert. Um es kurz zu machen – Oslo ist eine wirklich sehenswerte Stadt und hat mich begeistert. Am Besten helfen auch hier wieder Fotos um das zu untermauern:


From Oslo Trip Nov. 2010, posted by Julius Helm on 11/29/2010 (40 items)

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