Weihnachten für Atheisten
Weihnachten steht vor der Tür, und wir alle machen mit…
Alle ist so nicht ganz richtig, aber es dürften wohl mehr sein, als die Religionsgruppe der Christen, in deren Namen das “Fest der Liebe” ja statt findet. Für mich als Religionsverweigerer und nach Rationalität strebenden Menschen – neuerdings ja bekennender Philosoph
– ein Grund das Fest der Liebe einmal in ihre Bestandteile zu zerlegen und zu überprüfen, ob da für mich nicht auch etwas brauchbares abzugreifen ist. Vom materiellen Schenken mal abgesehen…
Mein Weg führt mich zu Wikipedia, wo ich den Begriff “Liebe” recherchiere. Ein sehr interessantes Dokument, das ich wirklich nur empfehlen kann (http://de.wikipedia.org/wiki/Liebe). Unglaublich aber wahr, Nächstenliebe ist angeblich nur möglich, wenn man sich selbst auch liebt. Also ich find’ mich klasse!
Von dort aus besuche ich dann natürlich noch die Seite über Nächstenliebe (http://de.wikipedia.org/wiki/Nächstenliebe) und stelle erstaunt fest, dass der Begriff fest in der Hand der Religionen dieser Welt ist. Vielleicht sollte ich doch mal in der Kirche vorbei schauen? – Nein ich nehme mir einfach fest vor denen Menschen, die ich mag in Zukunft genau das zu zeigen. Wird hart, aber ich nehme es mir vor. Man möge mir eine erste Pilotphase zugestehen
Zu guter Letzt lande ich natürlich noch auf der Wikiseite zum Thema Weihnachten(http://de.wikipedia.org/wiki/Weihnachten). Wirklich erstaunliches gibt es auch da nicht zu sehen. Auswirkungen des Versuches meiner Eltern mich christlich zu erziehen? Interessant finde ich lediglich die Bemerkungen zur Kritik am Weihnachtsfest. Weniger die Profanisierung des Festes, als mehr die Kommerzialisierung. Die Wahrheit mag hart sein, aber Liebe ist käuflich – denkt drüber nach…



am 6. März 2008 um 08:56 Uhr.
Das Streben nach Rationalität kann als eine moderne Illusion bezeichnet werden. Denn das Streben nach Rationalität impliziert, dass es einen neuralgischen Punkt der Rationalität gibt. Wenn es aber keinen rationalen Punkt der Rationalität gibt, dann kann es auch keinen rationalen Punkt der Rationalität geben, der irgendwann nach langem Streben (nach Rationalität) erreicht werden könnte.
Um es abzukürzen: Es gibt keinen neuralgischen Punkt der Rationalität. Denn die Epistemologie auf der einen und die Ontologie auf der anderen Seite zeigen uns, dass Basissätze nur scheinbar rational sind, weil es keinen “Goy Eyes View” geben kann. Dies führt in dern Konsequenz zu einem epistemischen Relativismus. Wenn es einen epistemischen Relativismus gibt, dann kann es keine Rationalität per se geben. Insofern lassen sich die Ausführungen pars pro toto folgendermaßen zusammenfassen:
Juluis ist doof.
am 9. März 2008 um 14:38 Uhr.
vielen dank für die erkenntnisse. nach der nachhilfestunde letzte woche verstehe ich dann auch, was ihr mir damit sagen wolltet…
nur was hat das mit vogelkunde zu tun?