Ein Wochenende in der Landeshauptstadt

… und hierbei meine ich die Landeshauptstadt der Heimatstadt, die in meinem Lichtbildausweis eingetragen ist *hüääää?* – kurzum – ich war ein Wochenende in München. Genau genommen sogar ein verlängertes Wochenende.

Am Donnerstag Abend nach der Arbeit bin ich mit zwei netten Leuten, die ich mir per Mitfahrzentrale zur Unterhaltung während der Fahrt zugebucht hatte nach München gefahren, wo Fauli mich aufgenommen und beherbergt hat. In Faulis geschätzter 20 qm Bude haben wir zu fünft (Fauli, Möbler, Beiner, Spritus und ich – bin wohl der einzige ohne Spitznamen?) genächtigt, bevor wir uns am Freitag langsam auf den Jungesellenabschied einstimmten. Ja richtig gelesen – mein alter Jugendfreund Christian (Stradder / Gonzo) lässt sich versklaven. Unterjochen… naja, hat aber ja auch sein gutes :) Zum Beispiel ist es für uns ein Grund zu feiern. Und das taten wir nicht zu knapp. Stradder wurde in ein rosa Hasenkostüm gesteckt und musste sich unter nicht unerheblichem Alkoholeinfluss lustigen Spielchen hingeben. Ein echter Jungesellenabschied halt. Ende war gegen halb fünf morgens. Was an sich ja nicht verkehrt gewesen wäre – hätte ich nicht am nächsten Tag bayerische Meisterschaften im Crosslauf gehabt.

Gnädigerweise musste ich in Ingolstadt erst gegen 14 Uhr ran, so dass ich nicht all zu früh aufstehen musste. Aber die Folgen des vorherigen Abends habe ich natürlich ganz gut gemerkt, so dass ich bei weitem nicht um die vorderen Ränge mit laufen konnte. Ein verpatzter Start erledigte mich dann gänzlich. Ein kleiner Ellenbogenhieb lies mich am kurzzeitig aussteigen und laut Mona war ich 30 Meter nach dem Start auf drittletzter Position. Im Laufe des Rennens arbeitete ich mich zwischenzeitlich bis zu der Gruppe um Felix Hentschel und Stefan Hohberger vor, die am Ende den dritten und zweiten Platz erreichten, in der letzten Runde konnte ich dann aber nicht mehr wirklich mithalten und bin auf Rang sieben zurück gefallen.

Weitaus positiver war, dass Mona trotz einiger verpasster Anschlusszüge doch noch rechtzeitig zu meinem Start in Ingolstadt war. Wenn es ums Preise erhöhen geht ist die deutsche Bahn grandios – schön wäre wenn man die Mehreinnahmen mal in die Optimierung der Netze, statt in den Börsengang investieren würde… Wo wir grade dabei sind – warum fahre ich eigentlich mit meinem PKW von Basel nach Hause (550km einfach) für ca. die Hälfte des Preises, den ich für ein adäquates Bahnticket zahlen müsste? Irgendwas läuft doch da verkehrt…

Egal… am Samstag Abend waren wir dann mit Stefan, seinem WG Kollegen Peter und zwei Arbeitskollegen von den beiden nochmal in München unterwegs. Unter anderem haben wir dort auch den Bümmel (der am Abend vorher auch schon dabei war) nochmal getroffen und ihm zum Geburtstag gratuliert. Leider wollte die Geburtstagsgesellschaft noch weiter in irgend einen Club, aber dafür war ich nicht mehr zu gebrauchen. Ich werde halt auch älter… ;)

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