Update
Ein guter Vorsatz wäre, wenn ich mir jetzt vornehmen würde wieder regelmäßig zu bloggen. Realistisch betrachtet sollten wir es doch vorerst mal bei diesen kleinen Status-Update belassen.
So unglaublich viel ist ja seit meinem letzten Eintrag aus dem Februar (!!!) nicht passiert
Die größte Änderung ist vermutlich, dass ich jetzt in Köln wohne und arbeite. Wie immer eine Aneinanderreihung glücklicher und unglücklicher Umstände. Eigentlich wollte ich ja nach dem Auslandssemester in Schweden nur noch schnell meine Masterthesis schreiben und dann mit Pauken und Trompeten ins Berufsleben starten. Die FH Fulda hat aber leider bis heute scheinbar so extremen Mangel an Professoren, dass ich immer noch nicht mit der Thesis beginnen konnte. Nach langer Suche nach einem fachlich versierten und nicht überlasteten Professor habe ich mich zwischenzeitlich entschlossen die Suchzeit mit einem Job-Engagement auszuschmücken. Hierfür habe ich auch eine sehr gut zu mir passende Firma gefunden (http://cimt-ag.de), wo ich im Rahmen der After-Finanzkrise-Party eine vernünftige Anstellung bekommen habe. In dem Rahmen werde ich wohl auch bald die Thesis tatsächlich schreiben können / dürfen. Nachdem ich nämlich auf die Vorgabe, der Professor sollte nicht chronisch überlastet sein, verzichtet habe, konnte ich doch tatsächlich einen Betreuer finden
Momentan befinde ich mich also in der Abstimmung für das genaue Thema, was allerdings aufgrund der “leichten” Auslastung leider etwas länger dauert. Aber gut Ding will ja bekanntlich Weile haben. Der Plan ist momentan in den Weihnachtsferien zu beginnen – quot erit demonstrandum
Kurz zum Job: Ich arbeite also seit einem halben Jahr als “IT-Consultant”. Entgegen früherer Pläne nicht als Selbständiger, sondern in angestellter Position – die deutsche Bürokratie in Sachen Steuern, Versicherungen usw. kann auch mit gegenläufigen finanziellen Förderungsmaßnahmen leider nicht wieder gut gemacht werden
Thematisch betreue ich bei der cimt AG BPM und Workflow Projekte mit hohem Softwareentwicklungsanteil, habe aber auch schon in Projekten ausgeholfen, die damit nicht direkt zu tun haben, wie etwa SAP FI und CO, einfach um auch mal etwas anderes zu sehen. Und genau das ist ja auch der Grund weshalb man nachdem Studium einen Job in der Beratungsbranche anstrebt – möglichst viel sehen, um nicht zum Fachidioten zu verkommen.
Köln ist eine wirklich lebenswerte Stadt. Meine Wohnung liegt günstig in der nähe des sog. Grüngürtels, ich habe zu Fuß 500m in den Wald, wo ich bei Bedarf 30 km laufen kann ohne urbanes Gebiet zu kreuzen. In die Innenstadt, an den Rhein z. B., ist es aber auch nicht weit, so dass ich an freien Wochenenden auch mal einfach am Rhein flanieren kann. Jetzt warte ich aber erst mal den Winter und Karneval (Fasching darf man hier nicht sagen, habe ich gehört
) ab, dann kann ich vielleicht eine Lobeshymne auf Köln singen, oder meine erste Aussage wieder revidieren. Achja – den FC habe ich mir übrigens auch schonmal live angesehen. Das Stadion ist zu Fuß in 10 min erreicht, und die Bratwurst die an Spieltagen vor dem Stadion verkauft wird hilft gut gegen Hunger. Und ein Kölsch geht immer. Ist ja nur 0,2 Liter
Sportlich habe ich den Sommer über nicht viel gemacht. Fitness-erhaltendes Training würde ich es mal nennen
Nachdem ich jetzt aber eine nette Trainingsgruppe beim LT DSHS Köln gefunden habe, geht auch das Laufen wieder etwas besser. Dazu kommt, dass ich derzeit auch die ein oder andere Runde mit Hannes Patzke drehe, der quasi in der Nachbarschaft wohnt (Oder zumindest mit dem Semesterticket aus Bonn schnell hoch gefahren ist).
Demnächst steht dann auch erstmal wieder Skifahren an. Sowohl zwischen den Jahren in Sölden, als auch die erste Januarwoche in der Rhön, wo ich meine Langlauf-Skills mal wieder auf Vordermann bringen werde. Nicht ganz nebenbei erwäht, sehe ich in den Wochen nach Weihnachten auch meine Freundin nach einem halben Jahr Auslandssemester mal wieder für ein wenig länger. Also durchaus einige Gründe sich auf Weihnachten zu freuen



am 4. Dezember 2011 um 10:50 Uhr.
ein lieber Gruß aus NES!
…es ist doch auch irgendwie immer wieder schön, an mehreren Ecken gleichzeitig eingespannt zu sein